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neumen:quilisma

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Quilisma

Zwettl kennt das Quilisma nicht.

Ab ca. 1200 verwendet keine Handschrift mehr das Quilisma. Ausnahme ist die St. Galler adiastematische Tradition, die unverändert bis ins 15.Jh. weitergeführt wird.

Argument: ein so aufwendiges Zeichen kein Ton? Das Quilima ist eine „a“ wie es im Cantatorium grundsätzlich verwendet wird ( a = altius = höher als in diesem Fall üblich).

Beispiele: 0055, 0838,

Zur Entwicklung des Quilisma in Bv cf.:1690

cf.0384 Bv34 „Mirabi-lis“ bewusstes Ausschreiben des mittleren Tones.

vide.: 1025 MR „memine-ro0978 OF-V2 MR „vi-as“, „et“, „dex-tera“.

in Bv33 bezeichnet das Quilisma im Gegensatz zu G den ersten(basis) Ton, und zeigt an, dass der nächste Ton eine Terz höher steht 1457 „Sur-re-xit“.


In Hartker zweizackiges - dreizakiges Quilisma 7223 große Terz - kleine Terz !?


nkPes quil

eine starke Akzentneume, sie beendet einen Cento mit Frage/Rufzeichen (vor allem auf der Endsilbe baut sie sehr viel Spannung auf)

Die Selbstverständlichkeit mit der Bv34 leere Terz ausfüllt z.B.: OF 0458 „á-nimae“.

Auch bei Kl könnte man argumentieren, das Knöpfchen in der aufsteigenden Terzlinie wird geradezu zwangsläufig geschrieben, ohne Rücksicht, oh ier eine Note, (oder ein Quilisma) gemeint ist oder nicht. Oder wurden dies Knöpfchen nachträglich eingefügt? vide OF-V1 1007di-cite“ und „laudi e-ius“.


Vrg quil

0964 Meditabor V1 „pars me-a

neumen/quilisma.txt · Zuletzt geändert: 2018/07/09 07:18 von xaverkainzbauer